Wir lernen klimaneutral

DIE INITIATIVE

Die Initiative „Wir lernen klimaneutral“ ist einer von vielen Versuchen, Ansätze zu bündeln, die die Welt zu einem besseren Ort machen und einen Beitrag zur Überwindung der Klimakrise leisten.

Wie eine Imagozelle haben wir Visionen und Ziele.

Wenn sich eine Raupe verpuppt, entstehen Imagozellen. Diese tragen schon Informationen (die Vision) vom Schmetterling in sich, werden aber zu Beginn noch vom Immunsystem der Raupe getötet. Mit der Zeit vermehren sich diese Imagozellen und fangen an, sich zu vernetzen bis der Raupenkörper von ihnen durchzogen ist. Genau dann beginnt die Raupe, sich von innen heraus zum Schmetterling zu wandeln.

DAS NETZWERK

Je mehr wir sind, desto mehr können wir erreichen. Lasst uns deshalb im Kampf gegen die Klimakrise zusammenarbeiten und unsere Kräfte bündeln und verstärken. Lasst uns gemeinsam zum Schmetterling werden!

Auf dieser Karte seht ihr, welche Schulen auf den offiziellen Beschluss des Ziels „Klimaneutralität bis 2035“ hinarbeiten und welche bereits an der Umsetzung arbeiten.

Ihr seid

Schüler:innen
Lehrkräfte
Eltern

Schulsekretär:innen
Hausmeister:innen
Köch:innen

Lehramtsdozent:innen, Behördenmitarbeiter:innen, Schulbuchverlagsmitarbeiter:innen

Gewerkschaftsvertreter:innen, politische Amtsträger:innen Aktivist:innen

und möchtet eure Schule auf den Weg zur Klimaneutralität bringen? Dann tretet dem Netzwerk bei und lasst uns deutschlandweit endlich die nötigen Schritte für eine bessere Zukunft einleiten! 

DIE INITIATOR:INNEN

Sophia

Ich hab „Wir lernen klimaneutral“ 2020 mit Phillip gegründet, weil wir beide das Gefühl hatten, was wir draußen auf der Straße mit Fridays for Future bewegen können, ist einfach nicht genug.

Wir wollten uns auf ALLEN uns zur Verfügung stehendenden Ebenen für Klimaneutralität einsetzen. Und die Schule war einfach ein total naheliegender Ort für uns. Die Hierarchien sind flacher als beispielsweise im städtischen Senat oder auf Landesebene, man kennt die Akteure besser, zieht vielleicht eher an einem Strang. Gleichzeitig ist praktisch jede Schule drastisch unterfinanziert. Wir wollten deswegen eine Art Leitfaden schaffen, der Schüler:innen dabei unterstützt, Klimaneutralität in ihrer Schule anzustoßen, die Ressourcen, die ihnen die Schule dabei bietet, effektiv zu nutzen und die Probleme gezielt anzugehen.

Diese Konzept von Empowerment, also andere Menschen zu politischem Handeln anzuleiten und zu befähigen, finde ich extrem interessant. Aber mich interessiert auch, warum Menschen nicht politisch handeln und wie die Motivation dahinter entsteht oder nicht entsteht. Unter anderem deswegen möchte ich nach dem Abi gerne politische Psychologie studieren.

Phillip

Als langjähriges Mitglied der Schüler:innenvertretung des Johanneums zu Lübeck habe ich die Engagement-Strukturen für Schüler:innen in der Schule gut kennengelernt und aktiv erweitert.

Bis zu meinem Abitur und jetzt darüber hinaus setze ich mich für eine besser auf die Bedürfnisse der jungen Menschen zugeschnittene und vor allem zukunftsorientierte Bildung ein. Dabei ist das Thema Klima zentral, weil es direkte Auswirkungen auf unser zukünftiges Leben hat. Deshalb bin ich auch im Schulprogramm-Team der Public Climate School aktiv, lerne neue Lehrmethoden kennen und gestalte Unterricht.

Wenn ich mal nicht für die Initiative oder das Schulprogramm arbeite, bin ich bei Theaterproben dabei oder freue mich, als Teamer in der Gemeinde zu helfen.